


Am 16. Juni präsentierten die Projektverantwortlichen den aktuellen Projektstand vor den Mitgliedern des Aufsichtsrats und den Vertretern der Gesellschafterversammlung der Internationalen Bodensee Tourismus GmbH sowie den Mitgliedern der IBK AG Tourismus.
Dr. Roland Scherer von der Universität St. Gallen präsentierte den Teilnehmern der Sitzung die Ergebnisse von Modul 1 (Ist-Analyse) und formulierte im Rahmen von Modul 2 (Strategische Positionierung) sechs Leitsätze für eine Tourismusstrategie Bodensee. Sie sollen eine Entwicklung für die Zukunft aufzeigen.
Daran anknüpfend präsentierte Prof. Dr. Konstantin Hassemer, verantwortlich für Modul 3, eine Flexibilisierung der Leistungsbereiche. In Abkehr vom bisherigen Modell der Themenfelder vom Bodensee stellte Hassemer einen neuen Ansatz zur Diskussion: Eine Kombination von vier thematischen Strategischen Geschäftsfeldern (SGF) und drei „Querschnitts-SGFs. In weiterer Folge soll eine künftige Marke Bodensee definiert werden, die sich möglicherweise durch Polaritäten auszeichnet. Der Markenkern könnte dabei für Stamm- und internationale Gäste unterschiedlich ausfallen.
Und schließlich stellte Prof. Dr. Tatjana Thimm im Rahmen von Modul 4 ein Organisationsmodell vor. Das „Plattform-Modell“ enthält als Basis eine Strategieebene sowie Basis-Dienstleistungen (Vernetzung, Koordination, Internetauftritt, …) und ermöglicht darüber hinaus, dass Aufgabenbereiche länderspezifisch von den Gesellschaftern getragen werden und man sich an der Finanzierung von SGFs je nach Relevanz zusätzlich beteiligen kann.
„In kurzer Zeit wurde viel gearbeitet. Mit allen Projektpartnern wurde bis zum Status Quo Konsens zu den Ergebnissen erreicht, zeigte sich IBT-Geschäftsführerin Daniela Pahl-Humbert über die Fortschritte des Projektes zufrieden. Und auch Landrat Lothar Wölfle, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung IBT, fand zustimmende Worte. Mit dem vorgestellten Organisationsmodell sei es seiner Meinung nach möglich, die in der Gesellschafterversammlung aufgetauchten Fragen und Probleme zu lösen.
Minister a. D. Ulrich Müller, MdL, Vorsitzender des Aufsichtsrates IBT, resümierte abschließend: „So vertieft und fundiert wurde über den Tourismus noch nicht nachgedacht. Es lohnt sich weiter zu machen.“ Die Beratungen über die vorgestellten Inhalte finden in der Aufsichtsratsitzung am 21. Juni und in der Gesellschafterversammlung am 25. Juni statt.
Downloads:
Kurzzusammenfassung Folienpräsentation 16.06.2010
Präsentation Projekt Positionierung Bodensee gesamt 16.06.2010
